Peters: Lob und Anerkennung

Horst Peters erhielt Lob und Anerkennung

Steyerberger über Jahre mit zahlreichen Auszeichnungen und Anerkennungen bedacht

 (Steyerberg) pvb. Der bekannte Rezitator Horst Peters erhielt über die Jahre zahlreiche Auszeichnungen, Preise und Anerkennungen, sowohl für die ehrenamtlichen- als auch beruflichen Tätigkeiten. Erst kürzlich, am Ehrenamtstag der Kultur in Niedersachsen, wurde er von der nds. Kultusministerin für sein ehrenamtliches Engagement für die „Kultur in Niedersachsen“ in der Staatsoper Hannover geehrt. Insgesamt erfuhren 18 Personen aus Niedersachsen diese Ehrung, jeweils auf Vorschlag der Landschaftsverbände. Der Landschaftsverband Weser-Hunte hatte Horst Peters aufgrund seiner Tätigkeit für den KulturImpuls Steyerberg vorgeschlagen. Begründet wurde dies u.a. damit, dass Peters es geschafft hat hochwertige Konzerte und Veranstaltungen mit großen internationalen Interpreten für Steyerberg zu gewinnen. So erlebt man in der sogenannten Provinz Angebote von hohem Rang, u.a. auch Rezitationen die ebenfalls ihresgleichen suchen und weitere Veranstaltungen, für die er sich selbstlos einsetzt und das dabei auch manches inhaltliche Wagnis eingegangen wird, erscheint gar mutig. Legende sind auch die Opernfahrten nach Bremen, an der sich u.a. auch Schüler beteiligen. In der Jugendarbeit des Vereins seien noch die Medienprojekte mit Rundfunk/TV/Theater genannt, sowie die vielen kleinen Dinge mit jungen Leuten, die zur Persönlichkeitsfestigung beitragen und manche Zukunfts-Chance eröffnet haben. Die Zuhörer und Teilnehmer kommen oftmals von Außerhalb und somit trägt der Verein dazu bei, dass sich Steyerberg als kleine aber feine Kultur- und Bildungsstätte darstellt. Einige Angebote wurden sogar für Rundfunk-Sendezwecke aufgezeichnet.

Bereits 2005 wurde der Verein und Horst Peters auf Landesebene bei „Kultur rund um die Uhr in Niedersachsen“ geehrt. Vor Ort gab es an Horst Peters und Frank Worbs, der für Technik u. Inszenierungen vom Kulturbüro des Tonträgerlabels „Sound Star-Ton“ jeweils zeichnet, ein großes „Danke“ vom Landkreis für die damalige geleistete große Hilfe im Rahmen einer Völkerverständigung durch eine Liveproduktion. Auch sollte die ehrenamtliche Tätigkeit der beiden Protagonisten über viele Jahre im sozialen Bereich mit „ollen Platten und Geschichten“ in den verschiedenen Senioreneinrichtungen, Kirchen und anderen Sozialträgern der Umgebung nicht unerwähnt bleiben, sowie die langjährige Jugendarbeit beim CVJM-Landesbergen und dem Verein Pulverfabrik. Auch sei hier, verbunden mit jeweiligen Produktionen für den Weltmarkt, an die jahrelange Zusammenarbeit mit dem Orff-Orchester der Musikschule Hannover erinnert, auch hierfür erhielten sie „Dank, Lob und Anerkennung“. Etliche Zeit gab es mit dem bayerischen Gymnasium Neustadt bei Coburg eine fruchtende Zusammenarbeit, bis hin zu gemeinsamen TV-Produktionen, was damals hier vor Ort mit den Schulen nicht möglich war.

Kontakte, Lob und Anerkennung gab es auch von Kanzlerin Merkel und dem damaligen Bundespräsidenten Köhler (Die Harke berichtete darüber), die begeistert von der adventlichen CD mit Horst Peters und dem Kirchenorganisten Georg Gossen waren. Die Co-Produktion mit Deutschland Radio Berlin sowie die anschl. TV-Produktion davon, auf der Nordsee-Insel Föhr aufgezeichnet, wurde von beiden Politikern gewürdigt und bereitete ihnen große Freude. Gossen, Peters und Worbs gestalteten über etliche Zeit für die Kath. Kirche Rheinland die Morenhovener Kulturtage, wo man mit beiden Politikern bereits in Berührung kam. Beide Interpreten, sowie Frank Worbs, wurden in diesem Zusammenhang auch für ihr ehrenamtliches Engagement gewürdigt.

Vor langer Zeit gab es auch briefliche Kontakte mit Willy Brandt und Johannes Rau, der Peters unbedingt nach NRW holen wollte. Für eine große Produktion mit Wolfgang Borchert-Geschichten gab es Kontakte mit der Mutter des Schriftstellers Herta Borchert sowie dem Schriftsteller Peter Rühmkorff. Auch mit dem Satiriker Gabriel Laub gab es persönliche Kontakte und schließlich ebenfalls ein Hörbuch, auch mit Mary Tucholsky oder dem Schriftsteller Arno Reinfrank kam man in Kontakt. Die Deutsche Phonoakademie zeichnete die Borchert-Produktion mit Horst Peters und seiner unvergleichlichen Interpretation mit dem Deutschen Schallplattenpreis aus. Familienangehörige des Schriftstellers Rolf Hochhut würdigten Peters für seine Inszenierung und Darstellung des Stückes „Tod eines Jägers“ für den Posthof Nienburg in einer Rezitation mit Hildegard Burwick. Über Horst Peters wurde auch in New York berichtet.

Über die zahlreichen Tonträger-Einspielungen, es dürften auf internationalem Parkett wohl mittlerweile fast 100 Produktionen sein, hinzu kommen Radio/TV/Film-Einspielungen, wurde international berichtet. Seine Einspielungen gelten als beispielhaft, kongenial und genießen große Anerkennung. Sein Schaffen wird manchmal mit H.D. Hüsch verglichen, eine Fachzeitung feierte ihn als „Felini für die Ohren“, als Interpret wird er auch gern in der einschlägigen Fachliteratur angeführt. Sound Star-Ton, Steyerberg wird dort auch als Mit-Erfinder des sogenannten Hörbuches genannt. Mit ca. 50 Programmen ist Peters seinem Publikum stets auch hautnah verbunden.

Als Produzenten wurden Horst Peters und der Toning. Frank Worbs für etliche weitere Produktionen, die beim Steyerberger Tonträger-Label erschienen, ausgezeichnet – insbesondere die Aufnahme- und Tonqualität, die auch weltweit große Beachtung fand, wurde und wird nach wie vor gewürdigt. Toning. Frank Worbs kreierte das technische „Orginal Master-Recording“. Rundfunk und TV in aller Welt spielten und spielen Tonträger und Produktionen aus Steyerberg.

Auch mit den weltweit agierenden Musik-Interpreten des Tonträger-Verlages ist man nach wie vor bereits über Jahrzehnte freundschaftlich verbunden, und so entstand über die Jahre insgesamt eine Verbindung zu zahllosen großartigen Menschen und weltweiter Produktionstätigkeit. Das Kulturbüro des Tonträger-Labels hält die Verbindungen auch für Live-Auftritte, was für den ortsansässigen Verein KulturImpuls sicher von Vorteil ist.